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Robur (LKW)

Der Robur ist ein Lkw-Typ der ostdeutschen VEB Robur-Werke Zittau. Das Fahrzeug wurde auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1961 zunächst als Robur LO 2500 mit einer Nutzlast von 2,5 t als Nachfolger des Robur Garant 30K vorgestellt. Der damals moderne Frontlenker-Lkw mit 2,5 t Nutzlast war mit dem auf 70 PS gesteigerten luftgekühlten Vergasermotor des Vorgängers ausgerüstet. Als allradgetriebene Variante mit 1,8 t Nutzlast entstand der Robur LO 1800 A.

Weiterentwicklungen führten schließlich 1968 zu den Typen LO 2501 und LO 1801 A, äußerlich erkennbar am veränderten Kühlergrill ohne Typenschriftzug. Auch in der Folgezeit wurden gebrauchswertsteigernde Modifikationen durchgeführt, bis ab 1974 der LO 3000 mit 3 t Nutzlast vom Band lief. Er war die Basis für eine Vielzahl von Sonderausführungen. Eine Nutzlaststeigerung erfuhr auch die Allradvariante, die nunmehr als LO 2002A angeboten wurde. Ab Herbst 1982 war neben dem bisherigen Vergasermotor Typ 4 KVD 12,5 SRL auch ein Dieselmotor im Angebot.

Weiterentwicklungen der LD/LO 3000-Reihe in den 1980er Jahren richteten sich besonders auf die Erhöhung der Lebensdauer der einzelnen Baugruppen und die Anhebung auf international übliches Niveau. Diese Veränderungen, die teilweise auch die Allradtypen LD/LO 2202 A betrafen, führten zu den dieselgetriebenen Modellen LD 3001 und LD 3002, äußerlich erkennbar vor allem an den kleineren Rädern und der vergrößerten Spurweite. Die mit Vergasermotor ausgerüsteten LO-Varianten verloren an Bedeutung. Auf Basis des LO 1800 A, des LO 1801 A und des LO 2002 A entstanden auch LF-8-Löschgruppenfahrzeuge.

Die Baureihe LO/LD 3000 bestimmte nach der Erhöhung der Nutzmasse seit 1974 das Typenprogramm. Weitere Veränderungen gegenüber dem Vorgänger betrafen unter anderem leistungsgesteigerte Motoren, eine Kugelumlauflenkung und eine verbesserte Bremsanlage. In den Jahren 1972 bis 1979 war unter der Bezeichnung O611/D609 parallel zum Ludwigsfelder L 60 eine neue Fahrzeugkabine entwickelt worden. Die gesamtwirtschaftlichen Probleme der DDR führten 1980 zur Aufgabe dieses Projektes. Daraufhin wurde Modellpflege betrieben.

Wiederum Veränderungen an den Bremsen und am Fahrwerk sowie ein Unterfahrschutz kennzeichneten ab 1984 die LO/LD 3001 und 3002, wobei letzterer erstmals kleinere Räder erhielt. Dadurch wurde die Beladung erleichtert. Die Typenbezeichnung LD 3001 war bereits 1978/1979 schon einmal vergeben worden – für ein erneutes Montageprojekt in Indonesien. Neben Rechtslenkung hatten diese Lkw auch Deutz-Dieselmotoren 4 FL 916 erhalten.

Geplant war für 1990/91 beim LD 3003 die Umstellung des Verbrennungsverfahrens des Dieselmotors 4VD12,5/10SRL auf Direkteinspritzung. Die politische Wende in der DDR kam dem zuvor. Noch etwa ein Jahr nach der Wiedervereinigung fertigte Robur unter der Bezeichnung LD 3004 verschiedene Varianten mit luftgekühlten Deutz-Motoren. Insgesamt wurden von 1950 bis 1990 etwa 250.000 Phänomen-/Robur-Fahrzeuge gebaut.

 Quelle: Wikipedia


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