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Zum Nachschlagen & und verstehen Teil 1

TLF? BMA? Fahrzeug Wasserförderung? Rüstwagen? Bringt Sie das auch etwas ins Stolpern beim Lesen?

 Bei der Feuerwehr gibt es traditionell viele Abkürzungen und Begriffe, die für Außenstehende meist befremdlich wirken. Unser Anspruch ist natürlich, auch den Bürgerinnen und Bürgern, die im alltäglichen Leben nicht so viel mit der Feuerwehr zu tun haben, unsere Inhalte verständlich zu machen. Leider ist es nicht immer möglich bei Berichten über Einsätze oder Ausbildungen ganz auf Fachbegriffe zu verzichten.

Damit Sie trotzdem nicht die Lust am Lesen verlieren haben wir für sie unser Lexikon eingerichtet. Dort werden wichtige Fachausdrücke und Abkürzungen, die wir häufig in Berichten benutzen, erklärt.

 

AB-Gefahrgut  

Der Abrollbehälter Gefahrgut befindet sich auf einem Wechselladerfahrzeug. Er ist mit speziellen Geräten zum Bergen und Sichern von gefährlichen Gütern beladen.

Angriffstrupp   

Der Angriffstrupp rettet, setzt den Verteiler und nimmt das erste Rohr vor. Er verlegt seine Schlauchleitung selbst, sofern kein Schlauchtrupp zur Unterstützung bereitsteht. Im Hilfeleistungseinsatz rettet er, führt bis zur Übergabe an den Rettungsdienst die Erstversorgung (mindestens Erste Hilfe) durch und leistet die technische Hilfe.

Atemschutz      

Der Begriff Atemschutz beschreibt Persönliche Schutzausrüstungen, die den Träger vor allen schädlichen Stoffen oder Partikeln schützen, die über Mund oder Nase aufgenommen werden können. Die dazu verwendete Ausrüstung wird als Atemschutzgerät bezeichnet.

Atemschutzgerät           

Das Atemschutzgerät ist ein Gerät, welches es ermöglicht auch in verrauchten Gebieten unabhängig von der Umgebung zu atmen. Dazu wird Luft aus einer auf dem Rücken getragenen Flasche eingeatmet.

BF          

Berufsfeuerwehr. Hauptberufliche Feuerwehr, rund um die Uhr eine Einsatzbereitschaft bereithalten.

Bindemittel       

Um typische Ölverunreinigungen auf der Straße zu beseitigen wird Ölbindemittel genutzt. Dabei handelt es sich um bräunliches Mineralgemisch, dass das Öl aufsaugt und durch anschließendes Auffegen beseitigt werden kann.

BMA     

Brandmeldeanlage. Eine Brandmeldeanlage ist eine große Anlage zum vorbeugenden Brandschutz. Sie ist meist mit der Leistelle der Berufsfeuerwehr direkt verbunden. Wird ein Druckknopfmelder betätigt oder löst ein Rauchmelder in einer solchen Anlage aus, wird automatisch die Feuerwehr in Kenntnis gesetzt und kann erste Maßnahmen ergreifen.

FF          

Freiwillige Feuerwehr. Ehrenamtliche, also unbezahlte Kräfte der Feuerwehr, die den Brandschutz in der Stadt /Gemeinde sciherstellen 

FME      

Funkmeldeempfänger. Über diese etwa zigarettenschachtelgroßen Geräte, kann eine gewisse Anzahl Feuerwehrkräfte auch einzeln bzw. ohne Sirene alarmiert werden.

Hohlstrahlrohr 

Bei Feuerwehren längst Standard, aber noch nicht überall verlastet, sind die sogenannten Hohlstrahlrohre. Durch eine bessere Zerstäubung des Wassers und regelbare Durchflussmengen sind sie besser für den Innenangriff geeignet als herkömmliche Mehrzweckstrahlrohre

Hydroschild       

Bei großer Hitzeentwicklung im Außeneinsatz kann das Hydroschild verwendet werden. Es baut vor den Feuerwehrmitgliedern eine Wasserwand auf und kühlt so die Temperatur schnell runter.

JF           

Jugendfeuerwehr

Kettensäge       

Die Kettensäge wird meist bei Unwettereinsätzen und Sturmschäden verwendet. Wenn Gefahr im Verzug ist beseitigt die Feuerwehr auch umgeknickte Bäume oder Äste von der Straße.

Kübelspritze     

Nahezu auf jedem Feuerwehrfahrzeug befindet sich dieses Kleinlöschgerät zur Bekämpfung von Entstehungsbränden. Mitgeführt werden 10 Liter Wasser und ein kleiner D-Schlauch samt Strahlrohr. Um das Wasser durch den Schlauch zu befördern, muss ein Feuerwehrmitglied die Pumpe betätigen.

LF          

Löschgruppenfahrzeug. Löschfahrzeuge mit einer Gruppenkabine für 9 Feuerwehrleute und einer umfangreichen Ausstattung zur Brandbekämpfung.

Lichtmast

Um auch bei Nacht eine gute Sicht auf die Einsatzstelle zu haben, führt der Rüstwagen ein Stativ mit einer Brücke für zwei jeweils 1000 Watt starke Strahler mit sich. Der Rüstwagen wird daher, neben seiner eigentlichen Aufgabe, auch oft zu Brandeinsätzen in der Dunkelheit mit alarmiert.

Mehrzweckzug               

Mit dem Mehrzweckzug können verschiedene Lasten bewegt werden. Durch einen Handantrieb wird ein Stahlseil gespannt und kann eine Last ziehen, ablassen oder absichern.

Ölbindemittel  

Wird wird zum Abbinden ("Aufsaugen") von Mineralölen und Chemikalien als Pulver, Granulat oder auch in flüssiger Form eingesetzt. Grundmaterialien sind mineralische oder auch pflanzliche Stoffe (wie z.B. Maisspindelgranulat). Außerdem gibt es noch schwimmfähiges Ölbindemittel, das in Kombination mit Ölsperren zur Beseitigung von Mineralölen auf Gewässern eingesetzt wird.

Ölsperre             

sind Vorrichtungen, die eine Ausbreitung von Öl in offenen Gewässern oder auf festen Böden unterbinden.


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